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Die Bahn macht am Immobilienmarkt mobil

Nachdem viele Bahnstrecken nicht mehr aktiv sind bzw. ausrangiert wurden, verfallen die dort stehenden Bahnhofsgebäude, die immer mehr zu Schandflecken in der Landschaft werden. Damit ist jetzt Schluss – die Bahn verkauft viele der nicht mehr benötigten Bahnhofsgebäude. So können die Menschen, die kein normales Haus haben wollen, sich einen Bahnhof kaufen, der nicht einmal teuer ist. Unter Umständen haben die neuen Eigentümer dann eben die Bahn als Untermieter, sofern noch ein Stellwerk zum Bahnhofsgebäude gehört.

Mit dem Verkauf dieser verlotterten Bahnhöfe will die Bahn die Restaurierungs- und Sanierungskosten sparen und so wieder zu einem besseren Ansehen kommen. Damit die Bahnhofsgebäude auch an den Mann oder die Frau gebracht werden, sind sie sehr billig zu erwerben. So ist bekannt geworden, dass einige Erwerber von ausrangierten Bahnhofsgebäuden kaum mehr als 6.000 Euro hinlegen mussten, um das Gebäude zu erwerben.

Für den gewerblichen Bereich können diese Gebäude durchaus von großem Nutzen sein. Zum einen liegen Bahnhöfe in der Regel zentral und zum anderen bieten sie viel Platz, z.B. für ein Restaurant, eine Disko oder eine Konzerthalle. Dafür eignen sich viele ausrangierte Bahnhöfe, wenn sie saniert worden sind. So wurde aus dem Bahnhof Rehagen-Klausdorf ein Restaurant mit Café und Tanzsaal. Der umgebaute Bahnhof bietet Platz für 300 tanzbegeisterte Gäste.

Wer nicht gerade einen Bahnhof kaufen möchte, der kann sich den Wasserturm am Pritzwalker Bahnhof anschauen und ins Auge fassen. Dieser Turm hat nicht nur sieben Stockwerke und ist so groß wie ein Einfamilienhaus – nein, zum Wasserturm gehören auch noch zwei Grundstücke, die insgesamt über eine Grundstückfläche von 17.734 Quadratmetern verfügen. Ein reines Schnäppchen. In München Giesing wurde ebenfalls eine neue Münchener Immobilie im Bahnhofsbereich saniert. Mehr Infos hierzu finden Sie unter http://www.muenchen-immobilie.de/nachrichten.