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Immobilien als private Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge wird schon lange heftig diskutiert. Die Mehrzahl der jetzt noch erwerbstätigen Personen glaubt nicht an eine ausreichende Absicherung durch die gesetzliche Rentenkasse. So wird die zusätzliche private Altersvorsorge mehr und mehr zum Thema. Aber was ist die richtige private Altersvorsorge? Was ist sicher? Informiert man sich über die Möglichkeiten einer privaten Altersvorsorge, bekommt man unweigerlich eine endlos lange Liste von Versicherungen verschiedenster Art, die zusätzlich zur gesetzlichen Rente hohe Renditen versprechen. Vertraut und glaubt man den Versicherungen, ist die zusätzliche Absicherung zur gesetzlichen Rente mit Hilfe einer Versicherung sicherlich eine gute Alternative.

Der Kauf einer eigenen Immobilie sollte immer die erste Wahl auf dem Weg zur privaten Altersvorsorge sein. Schafft man sich in jungen Jahren eine Immobilie an, die selbst genutzt wird, spart man im Alter die Miete. In der Regel wird eine Immobilie für junge Familien von Banken und Sparkassen zu bezahlbaren Konditionen angeboten. Mit zusätzlicher Hilfe von öffentlichen Darlehen ist es keine Schwierigkeit, die Immobilie innerhalb von 20 bis 30 Jahren zu bezahlen. So geht man sicher, dass bei Renteneintritt die eigenen Mietzahlungen gespart werden. Das kann bei steigenden Mietpreisen viel Geld ins eigene Sparschwein bringen und die finanzielle Unabhängigkeit sichern.

Wer es sich leisten kann, legt noch einen drauf: Der Kauf von bereits vermieteten Objekten kann sich im Alter als zusätzliche Einnahmequelle beweisen. Kauft man sich eine Immobilie als private Altersvorsorge, die nicht selbst genutzt werden soll, ist gutes Kalkulieren und Rechnen gefragt. Die entscheidende Frage ist die Höhe und die Sicherheit der aus der Immobilie resultierenden Mieteinnahmen. Schon vor dem Kauf sollte man ganz konkret wissen, was die gewünschte Immobilie an Mieteinnahmen abwerfen wird. Dann lässt sich eine Finanzierungsrate ganz leicht aus den Mieteinnahmen rechnen. Zusätzlich sollte ein nicht zu geringer Betrag pro Jahr für Renovierungen und Instandhaltung einkalkuliert werden. Stellt man die Einnahmen den Ausgaben gegenüber, sieht selbst das ungeübte Auge, ob die Anschaffung genau dieser Immobilie rentabel ist. Die Mieteinnahmen wandern leider in den ersten Jahren in die Finanzierung der Immobilie, aber ist diese erst einmal abbezahlt, gehen die Mieteinahmen direkt in das eigene Portemonnaie.

Wird in jungen Jahren mit der Anschaffung von Immobilien zur privaten Altersvorsorge begonnen, ist man im Alter schulden- und mietfrei. Hat man obendrein noch Einnahmen aus vermieteten Objekten, sind finanzielle Engpässe im Alter kein Thema mehr.