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Mit denkmalgeschützten Immobilien Steuervorteile sichern

Die Entscheidung für eine Immobilie kann vielerlei Gründe haben. So möchte der eine oder andere besonders den Lebensabend in den eigenen Vier Wänden verbringen und die regelmäßigen Mietbelastungen hinter sich lassen. Aber auch eine Sparmöglichkeit steckt hinter dem Kauf einer Immobilie. Selbst beim Erwerb von denkmalgeschützten Immobilien kann man eine Menge Geld sparen.

Durch Abschreibungen Steuern sparen

Wenn man denkmalgeschützte Immobilien mit Alt- der Neubauten vergleicht, so fallen die Abschreibungs- und Steuersparmöglichkeiten in diesem Fall weitaus höher aus. Man kann sich also Steuervorteile durch Abschreibung bei Denkmälern sichern, so können steuerliche Abschreibungen in Bezug auf die Instandhaltung und Investition geltend gemacht werden. Diese Kosten müssen beim Erwerb der denkmalgeschützten Immobilie miteinberechnet werden, da ein altehrwürdiges Haus mit zahlreichen Zusatzkosten und weiteren Aufwendungen verbunden ist. Das Prädikat Denkmalschutz weist bei einer Immobilie auf den erhöhten historisch kulturellen Wert hin, dieser muss vom jeweiligen Besitzer erhalten werden. Alle Pflichten und Festlegungen des Denkmalschutzes wurden im Denkmalrecht festgeschrieben und können dort nachgelesen werden. Wenn man das Abenteuer eingeht und eine historische Immobilie erwirbt, wird man vom deutschen Staat durch erhebliche Steuervorteile belohnt. Dadurch möchte man die deutschen Kulturgüter erhalten und fördern, denn der Staat selbst ist nicht mehr in der Lage, die historischen Zeitzeugen zu erhalten und unterstützt Förderer und Immobilienbesitzer mit diesen Einsparungen. Möchte man also nicht den risikoreichen Weg der Aktien-Fonds gehen, so sollte man den steigenden Werten der denkmalgeschützten Immobilien vertrauen und so in die eigene Zukunft investieren.

Erhöhter Sanierungsbedarf ist von Vorteil

So können Immobilienbesitzer denkmalgeschützter Immobilien bis zu 10 Jahre lang den gesamten Sanierungsteil des jeweiligen Baudenkmals durch eine Denkmalschutzabschreibung geltend machen. Bei Kapitalanlegern wird dieser Zeitraum sogar auf 12 Jahre ausgedehnt. Ein Vergleich mit Neubauten oder aber Bestandsimmobilien macht die Einsparungsmöglichkeiten noch einmal richtig deutlich. Bei Neubauten sind jeweils im Jahr Abschreibungen von bis zu 2,5 Prozent möglich, im Falle einer denkmalgeschützten Immobilie beträgt die steuerliche Abschreibung beachtliche 90 Prozent. Hier sprechen die puren Zahlen und Fakten für sich. Zudem sind innerhalb des Kaufpreises weitere Steuervorteile möglich. Es ist natürlich verständlich, dass die Einsparung bei den Abschreibungen umso höher ist, je mehr Sanierungsbedarf bei der denkmalgeschützten Immobilie besteht. Hier fördert der Staat die Immobilienkäufer, welche eine stark sanierungsbedürftige Immobilie erwerben und diese dann aus eigener Kraft wieder instandsetzen wollen. Nach 10 Jahren kann dann der historische Bau völlig steuerfrei weiterverkauft werden und Gewinne sind abgeltungssteuerfrei.